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Ratgeber

RPO Recruiting: wann sich Recruitment Process Outsourcing lohnt und wann ein Freelance Recruiter reicht

Beim Recruitment Process Outsourcing, kurz RPO, übernimmt ein Dienstleister das Recruiting eines Unternehmens ganz oder in Teilen, meist für längere Zeit. Das Modell kommt aus großen Unternehmen mit vielen Einstellungen im Jahr. Im Mittelstand ist der Anlass oft kleiner und befristet. Hier steht, welche Formen von RPO es gibt, worauf Sie bei einem Angebot achten und wann ein Recruiter auf Zeit reicht.

Weiße Puzzleteile, das letzte Teil liegt noch schräg über seiner Lücke

Was RPO ist

Bei RPO kauft ein Unternehmen keine einzelne Suche, sondern einen Ablauf. Der Dienstleister übernimmt Schritte, die sonst die eigene Personalabteilung erledigt: Anzeigen schalten, Bewerbungen sichten, Kandidaten ansprechen, Gespräche abstimmen, Absagen schreiben. Meist tritt er dabei unter dem Namen des Unternehmens auf: Die Bewerber sehen den Arbeitgeber, nicht den Dienstleister.

Darin liegt der Unterschied zu einer Suche, die nach Erfolg bezahlt wird. Dort zählt die einzelne Einstellung. Beim RPO zählt, dass das Recruiting als Ganzes läuft, für viele Stellen und über einen vereinbarten Zeitraum.

Welche Formen es gibt

Abgerechnet wird je nach Anbieter unterschiedlich: mit einer monatlichen Pauschale, mit einem Betrag je Einstellung oder mit einer Mischung aus beidem. Lassen Sie sich vorher zeigen, wie sich der Preis zusammensetzt und was passiert, wenn weniger eingestellt wird als geplant.

Wann RPO passt

RPO lohnt sich, wenn der Bedarf groß und dauerhaft ist: viele gleichartige Stellen, jedes Jahr wieder, an mehreren Standorten. Dann rechnet sich ein Dienstleister, der Abläufe, Technik und Kennzahlen einmal aufbaut und über Jahre betreibt. Der Preis dafür ist eine Bindung über die Laufzeit des Vertrags. Je nach Vertrag liegen Abläufe und Bewerberdaten zudem beim Dienstleister.

Wann ein Freelance Recruiter reicht

Viele Unternehmen im Mittelstand haben keinen dauerhaften Bedarf, sondern einen Anlass: Ein neuer Standort braucht in wenigen Monaten 25 Leute. Eine Stelle im Controlling ist seit Monaten ausgeschrieben, ohne dass sich jemand Passendes meldet. Ein Bewerbermanagement ist gekauft, aber niemand richtet es ein. Oder die eigene Recruiterin fällt für längere Zeit aus, während Verfahren laufen.

Für solche Anlässe ist ein Freelance Recruiter auf Zeit oft die kleinere und passendere Lösung. Er übernimmt ein Projekt mit vereinbartem Ziel, zum Beispiel die Besetzungsverfahren für eine festgelegte Zahl von Stellen bis zu einem Termin. Am Ende steht eine Übergabe: Stand je Stelle, Vorlagen, Kandidatenpool.

Typische Unterschiede; im Einzelfall entscheidet der Vertrag.
Merkmal RPO Freelance Recruiter
Anlass dauerhaft hoher Einstellungsbedarf befristeter Anlass mit festem Ende
Umfang ganzer Ablauf oder feste Teilschritte ein Projekt mit vereinbartem Ziel
Abrechnung Pauschale, Betrag je Einstellung oder beides bei uns nach Aufwand, ohne Provision je Besetzung
Am Ende Verlängerung oder Rückübergabe nach Vertrag Übergabe von Stand, Vorlagen und Pool

Woran Sie ein Angebot prüfen

Was ein Freelance Recruiter bei Get Your Talent kostet

Ein Freelance Recruiter kostet bei uns 800 bis 1.100 € je Tag, netto zuzüglich Umsatzsteuer (Erfahrungswerte von Get Your Talent, Stand 2026). Abgerechnet wird nach Aufwand, unabhängig davon, wie viele Stellen besetzt werden. Wie diese Sätze im Vergleich zu anderen Rollen liegen, steht im Artikel über den Tagessatz für Interim Manager.

Schildern Sie uns Anlass, Zahl der Stellen und Zeitraum. Dann nennen wir Ihnen den Satz für Ihren Fall und stellen vorausgewählte Profile vor. Bedarf schildern

Stand: 2. November 2026

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