Headhunter versus Recruiter

Warum das nicht dasselbe ist und warum Recruiter meist die bessere Wahl sind

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    Geeignete Talente für freie Stellen im Unternehmen zu finden, ist in vielen Branchen eine existenzielle Aufgabe geworden. Während Headhunter außerhalb der Kundenorganisation stehen und die Ware „Bewerbungsmappe“ feilbieten, setzen Recruiter auf Persönlichkeit und Verantwortung. Im Interview mit Get Your Talent Gründer Tobias Friedl wird der Unterschied deutlich.
    Herr Friedl, wo sehen Sie die wesentliche Trennlinie zwischen Recruiter und Headhunter?

    Tobias Friedl:
    „Der Headhunter steht dem Kunden als Vertriebler gegenüber und außerhalb der Kundenorganisation. Er ist in erster Linie daran interessiert, einen Kandidaten zu platzieren, um seine Provision zu erhalten. Das führt mitunter zu sehr unangenehmen und penetranten Arbeitsweisen der Headhunter.“

    Gibt es auch Situationen, in denen es ohne Headhunter nicht geht?

    Tobias Friedl: „Die einzige Situation, die mir einfällt und in der es Sinn ergibt einen Headhunter zu beauftragen, kann eine hoch spezialisierte Stelle sein. Wenn es zum Beispiel keine Bewerber gibt und der Recruiter oder Headhunter dafür branchenspezifisches Wissen braucht.“

    Welche Vorteile bietet der Recruiter den Unternehmen?

    Tobias Friedl: „Der Freelance Recruiter agiert als Teil der Kundenorganisation und gliedert sich, soweit das als Externer geht, in das Recruiting-Team ein. Anders als ein Headhunter übernimmt er die Verantwortung für die Recruiting-Prozesse. Der Headhunter schlägt lediglich Kandidaten vor, während der Recruiter die Hiring Manager koordiniert, das Gesicht des Kunden hin zu den Kandidaten ist und das Unternehmen vertritt. Das geht so weit, dass der Recruiter Prozesse und Strukturen mit aufbauen kann, sofern notwendig.“

    Das klingt nach einer eher langfristigen Zusammenarbeit?

    Tobias Friedl:
    „Grundsätzlich kann der Kunde natürlich über die Dauer der Zusammenarbeit entscheiden. Je länger wir Teil des Unternehmens sind, umso besser kennen wir uns gegenseitig. Anders als ein Headhunter kann ich dann beispielsweise auch beurteilen, ob ein Kandidat zur Unternehmenskultur passt, oder nicht.“

    Und wie sieht es auf der Kostenseite aus?

    Tobias Friedl:
    „Der Headhunter rechnet nach platziertem Kandidaten ab, während der Recruiter nach Stunde abrechnet. Das hat zur Folge, dass über einen Recruiter eine Cost-per-hire von unter 5.000 Euro möglich ist. Bei einem Headhunter – gerade im Bereich White Collar – muss man abhängig vom Gehalt mit mindestens 15.000 Euro rechnen.“

    Herr Friedl, vielen Dank für das Gespräch!

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    Tobias Friedl
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